Allem voran wieder ein kurzer dafür umso wichtiger Einschub. Geld vollbringt keine Leistung, keine Arbeit, übt keine Tätigkeit aus – Menschen tun dies.
Der Unterschied zwischen leben mit oder ohne Geld liegt lediglich im Weg bzw. Mittel des Leistungsaustausch.
Wer hier nun als ersten an mittelalterlichen direkten Tauschhandel denkt; ja dies ist durchaus Leistungsaustausch ohne dass dafür Geld involviert ist, stellt sich für mich als Alternative äußerst uninteressant dar. Denn, Kernidee bleibt die gleiche. Hinzu kommt der Nachteil wesentlicher Einschränkungen durch den lediglich direkten Tauschhandel. „Nichtproduktive Arbeit“ wie Forschung könnte dadurch start in Nachteil geraten.
Auf diese Thematik wird in einem anderem Artikel näher darauf eingegangen. Ein Teil dazu ebenfalls hier zu finden: „Leben ohne Geld – warum?“

Vor der Beschreibung von Alternativen die grundlegende Systemveränderung voraussetzt oder mitsichbringt, zuerst eine ganze Reihe an Alternativen die sich mehr oder weniger unabhänging davon verhalten, leicht und direkt umzusetzen sind.
Um passende Alternativen leichte leicht findbar für dich zu halten sind diese nach den jeweiligen Bedürfnissen gegliedert. Aber vorher, Hand aufs Herz. Wie leicht ist es für dich vorstellbar Leben ohne Geld? „Ja leicht schon, aber…“ So oder so ähnich hätte meine Antwort auf diese Frage vor einiger Zeit wohl begonnen.

Der Kapitalsimus ist bereits tief in unserem Glaubenssystem verankert. Muss er aber nicht sein weder bleiden.

(der Artikel wird regelmäßig ergänzt)

Nahrung: recycling, containern, foodsharing, Wildpflanzen, mundraub, guerillia gardening, Permakultur,…

Fortbewegung: Fahrrad, laufen, hitchhiking, mitfahrgelegenheit, blablacar….etc.

Kleidung: recycling, DIY

Freizeit: sei erfinderisch, warum sollte es im direkten Zusammenhang mit konsumieren stehen? ;-)

Bildung: workshops, opensource, Vorlesungen, mooc (uni)

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Wohnen: recycling bzw. Upcycling

Anmerkung:

Vielen Dank dass du dir die Zeit genommen hast dich mit dem Thema auseinander zu setzten. Folgende Erwähnung die treffen werde ist eventuell bereits Selbstverständlichkeit. Allerdings auch wenn Selbstverständlich vielleicht nicht jederzeit bewusst.

„Ist etwas nur schwer vorstellbar, dann oftmals aus dem Grund dass die Information auf Widerstand durch das Unterbewusstsein stößt. Quasi nicht in völligem Einklang mit dem jeweiligen Glaubenssystem steht. Ein Glaubenssystem versteht sich eine Ansammlung von aufeinander aufbauenden Gedanken. Gedanken die davon abweichen sind für die meisten Menschen daher schwer zu integrieren.

Auch ist es mir wichtig, dass von mir getroffene Aussagen hinterfragt werden.
Meine Motivation; „Kreieren einer emanzipatorischen Gesellschaft frei von monetären Verwertungsmechanismen.“

Solltest du interessiert sein zu verstehen warum sich Menschen bewusst dazu entscheiden ohne Geld zu leben ist eine der einfachsten Herangehensweise, sich die Frage von den verschiedensten Blickwinkeln zu diesem Thema zu stellen.
Versuche deine eigene Motivation bzw Beweggründe zu finden. Hinterfrage die der anderen, zuletzt auch deine eigenen.
Sollte Interesse bestehen die meinen Bewegründe kennen zu lernen folge diesem link:

Dort zu finden ist im wesentlichen eine grundsetzliche Kritik an monetärer Verwertungsstruktur, Geld, ohne dabei auf die meist bekannten und offensichtlichen Probleme die durch Banken etc. kreiert bzw bestärkt werden.

Die These dazu auch wieder stark polarisierend: „Geld ist schlecht, oder nutzlos“
Zu unvorstellbar, oder Interesse geweckt? Dann hier entlang: „Leben ohne Geld – warum