Leben ohne Geld – wie?


„Wer ohne Geld lebt ist auf fremde Hilfe angewiesen. Im nachfolgenden Text sind einige Tipps bereit gestellt wie man sich diese Hilfe leichter zu nutzen machen kann.“

Eine durchaus stark polemisch geprägte Formulierung, nicht wahr? Sollte zumindestens ein hauch von Interesse an diesem Thema weiterhin bestehen, eines schonmal vorweg. So polemisch erste Ausage auch klingen mag, desto richtig ist sie dennoch. Negative Assoziationen bringt sie allerdings leicht zum Vorschein. Worin sich meine meine Motivation begründet.
„Schnorrer“, oder ähnliche Bezeichnungen für eine meist unerwünschte Bevölkerungsschicht, sind wohl dem ein oder anderem durch den Kopf gesaust.
Eine Assoziation die stimmen kann, sich aber unabhängig davon, ob nun mit oder ohne Geld auslebt.
Offene Fragen dazu wird nachfolgender Text versuchen zu beantworten.

Um die Brücke zur Ausgangsfrage allerdings nicht zu verlieren, an dieser Stelle nocheinmal zurück:

Leben ohne Geld, aber wie?

Eine Frage die sich die Mehrheit wohl vor dem warum stellen mag. Durch Klärung der Motivation, also des „Warum?“ beatwortet sie allerdings bereits nahezu von selbst. Warum?
Weil es hilft ein Verständnis dafür zu vermitteln, dass keine wesentlichen Veränderungen eintreten.
Häh? Was im ersten Moment eventuell schwer, gar unvorstellbar klingen mag ist ganz einfach.
Lass mich Versuchen mit einem Beispiel meinen Punkt heraus zu kristalisieren.

Gesetz den Fall du würdest gerne ein Theater besuchen. Unabhängig davon ob du nun mit oder ohne Geld lebst bist du auf Hilfe angewiesen. Und so zeichnet es es sich für mich zumindestens ab, ist gegenseitiges Unterstützen und Helfen in was sich jede Gesellschaft begründet. Warum sonst sollte eine Motivation des Zussamenlebens bestehen? Selbst dann wenn der erste Anschein drügt.

Ein Theater wäre Beispielsweise ohne Fremde Hilfe nicht umsetzbar. Gesetzt der Idee es soll ein Thearterstück mit mehr als einem Schauspieler sein. Aber auch für Kulisse, Kostüme, Maske….etc bedarf es an Unterstützung.

Ja, wer ohne Geld lebt ist auf fremde Hilfe angewiesen.
Ja, wer mit Geld lebst ist auf Fremde Hilfe angewiesen.

Lediglich Mittel bzw. Wege des Leistungsaustausch verändert sich. Zur Erinnerung nocheinmal zurück auf Anfang. Polemik als auch negative Assoziation, sollte sich falls nicht verschwunden reduziert haben. Wirkungskraft des Kontext (kann) wird dadurch unübersehbar.
Unsere Meinung wird durch unser direktes Umfeld als auch durch unsere Erfahrung stark beeinfluss, vielleicht sogar gebildet. Sich gegeinseitig nicht zu beeinflussen ist nicht möglich. Zumindestens bewusst werden sollte man sich dieser Vorgänge, wie auch dem Einfluss alter Erfahrung als auch Erziehung.
Wir sind nur so frei wie wir frei von Vorurteilen sind, oder?

Wichtig ist mir diese Einleitung vor dem beantworten der eigentlichen Frage: „Wie ohne Geld leben?“ um einen erweiterten Eindruck zu diesem Thema erhalten.

Denn so Thema des blogs: „emanzipatorische Gesellschaftsstruktur frei von monetärer Verwertungsroutine.“

Nachfolgend sind nun praktische Tipps wie containern, couchsurfing, foodsharing, hitchhiking….etc vorgestellt. Aber auch das Syndikatsprinzip, community supported agriculture, Nachbarschaftshilfe, etc sind darunter zu finden.

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