Für viele ist ein Leben scheint ein leben ohne Geld unmöglich. Fragen nach dem, wie bekomme ich mein Essen oder eine Wohnung treten wohl als erstes auf. Wie gelange ich von A nach B? Kinobesuch ohne Geld? Wie kann ich ohne ins gesellschaftliche Abseits gedrängt zu werden an Kulturangeboten teilnehmen?

In einer monetären Verwertungsgesellschaft wiegen diese Fragen im ersten Moment einem Felsblock, einer Festung gleich. Den Weg versperrend, scheinbar unüberwindbar liegt er da. Zerschlagen! Sprengen! Sprengen wäre eine gute Sache. Macht kaputt was euch kaputt macht, lautet die Parole! Und so schlagen wir unsere Schädel wie wild gegen eine Festung, errichtet aus den Schädeln unserer Vorfahren, bereit einen weiteren hinzu zu geben. Auch die Spitze zu erklimmen scheitert. Jeder Versuch lässt als Folge des Tod die Gebeine deiner selbst zurück. Schädel um Schädel, Gebein um Gebein wächst die Festung. So frag dich selbst was möchtest du mit deinem Handeln bewirken. Der Weg auf dem wir kamen hat schon längst „Ziel“ und Wirkung konträr zueinander formiert. Der Konvention als Illusion verschuldet scheint der Bedarf nach Schmerz und Leid der Gier gleichtun wollen.
Wir denken in Wegen, die wenigsten in Möglichkeiten. Wege sind vorbestimmt. Durch gesellschaftlichen Fortschritt wohl geformt. Einfach zu begehen. Veränderung wird aber nicht dadurch erzeugt, dass wir gleiche Wege immer und immer wieder gehen. Erkenne die Möglichkeit und gehe!

Freiheit

„Wer Spuren hinterlassen mag muss Wege gehen die noch niemand ging.“

Weniger Gedankenknoten und mehr über den Grund für ein Leben frei von Geld:
Leben frei von Geld – warum?

Und so ist es in unserer monetären Verwertungsgesellschaft in der es dem ersten Moment nach unmöglich scheint ohne Geld zu leben. Doch genau das sollte eigentlich für Verwunderung sorgen. So sind es doch immer Menschen (um mal ganz ethnozentrisch zu bleiben) die Dienstleitungen oder Produkte herstellen. Haben wir denn so wenig Vertrauen in Menschen sodass wir immer einen direkten Ausgleich fordern oder erbringen müssen?
Auch wenn dieser Zustand der Normalität nachkommt, scheint er mir als sureal. Eine Gesellschaft mit freiem Austausch von Wissen aber auch Produkten und Dienstleistungen scheint wiederum den meisten anderen als sureal bzw. als Utopie.
Dazu kann ich nur sagen: „Die Welt ist was gemacht wird. Alles andere ist Utopie.“

weiterlesen