intrinsiche Motivation: Wir arbeiten weil wir in dem was wir tun eine (tieferen) Sinn sehen. Darunter kann z.B. die Sicherung des Lebensunterhalt als auch Friedensarbeit zählen. Die Arbeit wird ausgeführt aus innerer Überzeugung.

Extrinische Motivation: Wir arbeiten durch eine Motivation die nicht in direkter Verbindung mit der eigentlichen Arbeit steht. Weil z.B. ein Versprechen auf einen Ausgleich besteht. In der heutigen Gesellschaft ist das in aller Regel Geld. Kann sich aber auch auf emotionaler Ebene durch z.B. Anerkennung auswirken.

Bei der Beruf bzw. Jobwahl ist es in der Regel ein Wechselspiel aus den beiden genannten Motivation die einem zur Wahl verhelfen.
Probleme entstehen hier insbesondere wenn extrinsische Motivation anfängt stärkeren Einfluss einzunehmen als ersteres. Die möglicherweise entstehenden Probleme können dabei ebenfalls bestehen bleiben, auch dann sollte die erhöhte extrinsische Motivation wieder rückläufig sein. Grund dafür ist das wohl möglich, durch die im ersten Schritt erhöhte extrinsische Motivation verursachte, veränderte Kollektive-Bewusstsein.

Lügen die man glaubt

Perfektes Beispiel dafür ist die Medienlandschaft. Wenn man von folgendem gesetztem Fall ausgeht, dass einem mehr Kapital dazu verhilft höhrere Druckauflagen heraus zubringen, einem bessere Sendezeiten, oder auch aufwändiger produzierte Filme ermöglicht, erhöht sich die Meinungsgebende Postion seitens des „Kapital“. Was eine Verschiebung intrinsischer Motivation bedeuten kann. Zwar muss dies keineswegs negative Folgen innetragen und das „Kapital“ könnte auch ausschließlich zur Aufklärung etc. verwendet werden. Das Gefahrenpotenzial scheint für mich unübersehbar.
Soldaten die sich in Kriegen für die „Gute-Sache“ bereitwillig opfern zeugen davon. Beweist gleichzeitig aber auch, dass Geld nur ein Machtinstrument von vielen ist. Durch seine Erzeugung von Interessen ein sich selbst reproduzierendes.
(Als kurze Betonung, falls durch den Text nicht deutlich genug geworden, bedeutet ein Verständnis für die durch das System erzeugenden Motivationen, dass kategorisieren von Personen(-gruppen) in „gut“ und „böse“ hoffentlich unmöglich wird: a la „fight the game not the player“)

Was damit genau gemeinst ist, lässt sich aus Diskussionen „zum Thema Nachhaltigkeit wenn es um die Schuldfrage geht, herausleiten.
Ich kann dabei immer wieder feststellen dass „Schuldige“ ausgemacht werden, die Ursache dafür oftmals aber außer Acht gelassen wird.
Meist handelt es sich um folgende 3 Thesen:
-Schuld sind die Konsumenten
-Schuld sind die Produzenten
-Schuld ist der Kapitalismus

….weiterlesen